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Veranstaltung: 27. Oktober 2021

 

Am 27. Oktober 2021 feierte die Ausstellung "Trash-Art: Künstlerische Auseinandersetzungen mit Mensch, Müll und Gesellschaft" im Haus Appenzell ihre Wiedereröffnung. Nachdem die Vernissage im Frühjahr coronabedingt ins Wasser fiel, stiess die Einladung zum Re-Opening unter Einhaltung der COVID-Zertifikatspflicht bei den rund 70 geladenen Gästen auf grossen Anklang – darunter politische Prominenz wie der Stillstehende Landammann aus Appenzell Innerrhoden, Roland Inauen, die Innerrhoder Grossratspräsidentin Theres Durrer, der Ausserrhoder Regierungsrat Paul Signer, der Zürcher Kantonsratspräsident Benno Scherrer sowie Xiang Shihai, neuer Kulturbeauftragter der Botschaft der Volksrepublik China in der Schweiz.

Nach feierlicher Begrüssung überreichte der Stiftungspräsident Ernst Hohl dem Botschafter der Volksrepublik China in der Schweiz, Wang Shihting, das Wort, welcher über die gelungene künstlerische Zusammenarbeit der Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell mit der China Academy of Art referierte. Es übernahm Benedikt Würth, Ständerat des Kantons St. Gallen, der den Bogen in die Ostschweiz als vielfältigen Wirtschafts- und Kulturstandort spannte – unter anderem Wiege des Museums im Lagerhaus, das mit seinen Leihgaben aus der Sammlung der Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut die Werkschau im Haus Appenzell ergänzte. Die Ausstellungskuratorin Hao Hohl-Yu zeigte anhand konkreter Beispiele Gemeinsamkeiten wie Differenzen in den Wertvorstellungen und der sozialen Prägung östlicher und westlicher Kultur sowie der Generationen auf und reflektierte die global brisante Abfallthematik aus soziologischer wie künstlerischer Perspektive.

Musikalisch wurde die Re-Opening-Feier von Georg Wiesmann begleitet. Der Tüftler und Multi-Instrumentalist aus Nidau (BE) lotete mit seinen selbst kreierten Blas- und Schlaginstrumenten das Klangpotenzial von Bau- und Abfallmaterial aus – überraschend, witzig und faszinierend!

Fotos: Simone Imhof Photostories